Marathon Karlsruhe

Am 19.09. war ein weiterer großer Tag in der Grenzensprengungsgeschichte. Seit
Wochen hatte ich auf den Marathon trainiert, zwei Wochen vorher noch den Hardtseetria
mit Bravour gerockt. Ich war fit, ich war heiß, ich war bereit. Fit war ich.
Zwei Wochen vorher beim Hardtseetria. Ohne Regeneration wurde weitertrainiert.
Dehnung und so brauchte ich ja nicht mehr. Mehr Training war wichtig.
Also gings los. Super Tempo. An ewig vielen Leuten vorbei. Am 4:29er Zugläufer
vorbei. 4:14er Zugläufer, kein Problem lauf ich dran vorbei. 3:59 unglaublich,
den Zugläufer knack ich auch! Die Motivation wird unglaublich. Ich bin beflügelt.
vielleicht schaffe ich die 3:45 noch? Die Zwischenzeit sieht ganicht schlecht aus.
Vielleicht muss ich das Tempo noch ein bisschen anziehen. Aber das geht, die
Muskeln, der ganze Körper sind einsatzbereit. Der Kreislauf sagt: mach doch!
Der Puls hat sich zwischen 150 und 165 eingependelt bei einer (für mich) hohen
Geschwindigkeit von weit über 10km/h. Wow. Die Marathonweiche kommt. Der zweite
teil des Marathons beginnt. Jetzt wirds hart haben alle gesagt. Das einzige was
ich spüre ist ein leichtes Ziehen im rechten Aussenrist. Mist. Ich hatte für den
ersten langen Vorbereitungslauf die falschen Schuhe angezogen. Da hatte ich
die Beschwerden auch schon. Ist ne kleine Überlastung. Passt schon. Das System
Geiger packt das. Kilometer 24: Jetzt läufts. Ich bin drin. Was soll jetzt noch
passieren? Genug versorgt bin ich. Ich rechne nach. Ich komme auf ca. 250-300ml
Flüssigkeit pro 15min Lauf. Alle 45 min ein Gel. Passt. Ok, das Stechen im Aussenrist.
Aber das ist ja nicht schlimm. Vielleicht lauf ich komisch dadurch, macht aber auch nix.
Doch: Wadenkrämpfe machts. Shit. Dann laufe ich eben ein paar Meter langsam.
Kein Thema, da vorne ist schon eine Versorgungsstation – Bananen und Wasser sollten
dafür sorgen dass ich wieder fit werde. Also nach der Station wird wieder
das Tempo angezogen. Und die Waden quittieren das mit: richtig, Krämpfen.
So ging das bis ans Ende. Selbst die beiden Marathonengel(Zwei Kollegen, die unbedingt
dabei sein wollten, denen aber jede angebotene Strecke zu lang war) konnten
da nur eine kleine Motivation bringen. Egal. Am ende steht folgende Bilanz:
Die Zeit: Eine Katastrophe (5:18h)
Ich habe die 42 km geschafft. Gut, das stand ausser Frage. Aber ich habe mir
selbst bewiesen, dass Schmerzen irrelevant sind. Das wars wert.

Trainigspause
Nach dem Marathon und mit dem Ende der Saison habe ich beschlossen eine Trainingspause
einzulegen. Nach zwei Wochen fiel mir die Decke auf den Kopf. Zum Glück fing bei
einem Schwimmverein am Montag das Triathletentraining wieder an. Da ich keinen
Bock mehr hatte alleine zu schwimmen, schaute ich mir das an. Ich war mir dessen
bewusst, dass da Liga- und Ironman Leute trainieren. Anschauen geht schon. Wenn
Du fiese untergehst, dann musste nicht wieder hin, dachte ich. Also hin.
Mann war das goil. Ich war nicht der letzte, der nicht hinterherkam. Ich kam gut
mit und habe mich gleich dazu entschlossen in den Verein einzutreten und da
jetzt regelmäßig hinzugehen. Also Trainingspause beendet.

Trainingsplan für diese Woche:
Mo: Schwimmen
Di: Klettern
Mi: Laufen+Schwimmen
Do: Ruhe
Fr: Schwimmen+Stretching+Kraft
Sa: Rad
So: Athletiktraining+Stretching

Trainingsplan nächste Woche:
Mo: Schwimmen
Di: Klettern
Mi: Laufen+Schwimmen
Do: Klettern
Fr: Stretching+Schwimmen
Sa: Ruhe
So: Ruhe

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